Argumentationstraining – wie gehe ich mit (rechts-) populistischen Aussagen um?

Fortbildung

Erleben Sie im öffentlichen Raum oder im Gespräch mit Bekannten Unverständnis oder gar Anfeindungen, weil Sie Geflüchtete oder Menschen mit Behinderung ehrenamtlich unterstützen? Oder äußert Ihr Mentee vielleicht minderheitenfeindliche Sprüche, denen Sie argumentativ nicht immer etwas entgegensetzen können? 

Rassistische und minderheitenfeindliche Sprüche lösen oftmals Unsicherheiten über das „richtige“ Verhalten und notwendige Reaktionen aus. Wer ihnen wirksam begegnen will, sollte inhaltlich gewappnet sein, die Situation adäquat einschätzen können und sich seiner eigenen Möglichkeiten und Grenzen bewusst sein. Das Argumentationstraining will inhaltliches und methodisches Handwerkszeug zum angemessenen Umgang zur Verfügung stellen und dadurch die Verhaltenssicherheit der Teilnehmer*innen stärken. Es werden Gegenargumente zu minderheitenfeindlichen Sprüchen erarbeitet. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen werden Handlungsmöglichkeiten diskutiert und im Rollenspiel erprobt.

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR) bietet all jenen Beratung und Unterstützung an, die mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus konfrontiert sind und sich für die Stärkung demokratischer Kultur einsetzen wollen. Unter Berück­sichtigung der jeweiligen lokalen Gegebenheiten entwickelt die MBR gemeinsam mit den Menschen vor Ort situationsbezogene Handlungsstrategien, informiert und begleitet die Umsetzung. Ziel der Mobilen Beratung ist die Etablierung einer gelebten demokratischen Kultur sowie eines angstfreien und menschenrechtsorientierten Miteinanders in Berlin. Die MBR ist für Beratungsfälle in allen Berliner Bezirken ansprechbar.

Der Workshop findet im Freiwilligenzentrum des Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz e. V. (Schönhauser Allee 141, 10437 Berlin) statt. Er dauert bis ca. 17:30.

Wir bitten um eine rechtzeitige Anmeldung per Mail an regie@ausbildungsbruecke.de

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