Azubimentoring in Zeiten von Corona #5 Mentoring digital! Tipps für Videochats

Smartphone und Laptop

In der Coronakrise sind viele Menschen auf digitale Möglichkeiten angewiesen und lernen diese immer mehr schätzen. Seit auch wir von der Ausbildungbrücke im Homeoffice sind, greifen wir verstärkt auf digitale Tools zurück, um unsere Arbeit zu organisieren. So treffen wir Koordinatorinnen (Surya und Carry) uns jeden Morgen zur kleinen Videokonferenz, um die To Dos des Tages zu besprechen und gemeinsam in den Arbeitstag zu starten. Doch nicht nur bei der Arbeit auch im privaten Umfeld erleben wir, dass soziale Begegnungen über Video an Bedeutung gewinnen. Die Krise muss nicht automatisch bedeuten, dass der Kontakt zwischen Mentor*in und Mentee stillsteht. Deswegen möchten wir euch, Mentor*innen und Mentees, drei digitale Videotools nennen mit denen ihr euer Mentorat am Laufen haltet!

1. WhatsApp

Die meisten unserer Mentorate sind bereits über den Messenger-Dienst WhatsApp miteinander in Kontakt. Da es seit der Kontaktsperre nicht mehr zu physischen Mentoratstreffen kommt, bietet es sich an, diese in die digitale Welt zu verlegen. WhatsApp bietet nicht nur die Möglichkeit des Chats, sondern auch die Möglichkeit der Videotelefonie. Wie wäre es mit einem Videochat mit deinem/r Mentor*in oder deinem/r Mentee? Vereinbart einen festen Termin dafür und probiert es aus! (Übrigens: Seit kurzem besteht die Möglichkeit mit bis zu vier Personen gleichzeitig im Videochat zu sprechen.)

2. Zoom

Während der Videochat bei WhatsApp nur über das Smartphone funktioniert, kann man "Zoom" auch über den Laptop oder das Tablet nutzen. Zoom ist eine Videokonferenz-App, die zur Zeit immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Bei Zoom habt ihr die Möglichkeit euch zu zweit zu einem Videochat zu treffen. Darüber hinaus könnt ihr unendlich viele Teilnehmer zu eurer Videokonferenz einladen und gleichzeitig im Video miteinander sprechen. Anders als bei der klassischen Telefonkonferenz sieht man das Gegenüber und kann besser auf kleine Gesten und Mimiken reagieren. Auch toll: Bei Zoom besteht die Möglichkeit der "Bildschirmfreigabe". Gerade das Arbeiten an einem gemeinsamen Text stellt man sich beim "digitalen Mentoring" schwierig vor. Bei Zoom kann euer Mentee seinen Bildschirm mit euch teilen: d.h. ihr könnt live mitverfolgen, wie sie/er etwa an ihrem/seinem Pflegebericht schreibt und gleichzeitig Hinweise für Korrekturen geben.

Alle weiteren Infos zur App findest du hier: https://zoom.us/de.

Wichtiger Hinweis: Die Nutzung der App Zoom erfordert die Erstellung eines persönlichen Kontos sowie die Installation einer Software und war zuletzt wegen Datenschutzlücken in der Kritik. In der Zwischenzeit sollen laut Anbieter die meisten dieser Lücken behoben sein. Wir empfehlen jedoch sich intensiv mit den Datenschutzrichtlinien der App auseinanderzusetzen.

3. Jitsi Meet

Eine gute Alternative zu Zoom ist die Videochat-Software "Jitsi Meet". Sie ist ähnlich aufgebaut wie Zoom und ermöglicht Videokonferenzen mit einem oder mehreren Teilnehmern. Das Besondere ist, dass für die Nutzung kein Konto erforderlich ist, sondern lediglich das Öffnen des Webbrowsers auf dem Laptop bzw. dem Tablet oder die Installation der App auf dem Smartphone. Auch sollen dadurch die Datenschutzbestimmungen besser sein.

Alle weiteren Infos zur Software findest du hier: https://jitsi.org/jitsi-meet/.

 

"Social Distancing" in diesen Zeiten bedeutet zwar, dass man physisch Distanz halten sollte. Jedoch ist es möglich die Mentoratstreffen auf das Digitale zu übertragen und den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Probiert es aus, wir wünschen viel Spaß!

Share